Schmerztherapie:
Morphin, die Schmerzbremse
Presseinformation Pro Generika
e.V.
Starke Schmerzen verringern die Lebensqualität
dramatisch.Daher sind Menschen, die unter starken
Schmerzen leiden (Beispiele:postoperative Schmerzen,
Tumorschmerzen) auf eine Schmerztherapie angewiesen,
die rasch, zuverlässig und anhaltend wirkt.
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Brustkrebs
Vorbeugung aus dem Supermarkt:
preiswert angebotene Speisepilze können das Risiko
für Neuerkrankungen an Brustkrebs vermindern.
Sie wirken ähnlich wie die seit Jahren
eingesetzten
synthetischen Aromatosehemmer und blockieren auf
diese Weise die Östrogenproduktion und somit das
Wachstum bestimmter
Tumore.
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Bild: Wikipedia
Bauchspeicheldrüsenkrebs-Behandlung:
der
Antisense-Wirkstoff Trabedersen (Antisense Pharma
GmbH) erhielt in den USA und Europa den begehrten
"Orphan Drug Status" zugesprochen.
Durch patentrechtliche Sonderbedingungen fördern
die staatlichen Aufsichtsbehörden die Bereitschaft
von Pharmaunternehmen, Medikamente zu entwickeln,
die nur bei einer relativ kleinen Zahl von Patienten
zum Einsatz kommen. Trabedersen wird nach erfolgter
Zulassung die derzeit hoffnungslos desolate Situation
bei Bauchspeicheldrüsenkrebs verbessern helfen.
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Vorbeugung Gebärmutterhalskrebs
durch Impfung (Cervixkarzinom-Prophylaxe):
Die umstrittene Impfung gegen die HP-Viren Typ
16 und 18 ist offenbar doch effektiver als es
die Kritiker wahrhaben wollen. Sie führt bei breiter
Anwendung bei der für die Impfung in Frage kommenden
Zielgruppe zu einem nahezu 100%igen Schutz vor
Gebärmutterhalskrebs.
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Krebsbehandlung
bei Herr und Hund: Ungewöhnliche Entwicklung eines
innovativen Krebsmedikaments:
Masivet
® wurde von der europäischen Arzneimittel-Behörde
EMEA für die Behandlung von Hunden zugelassen
die unter bösartigen Mastzelltumoren leiden. Das
in Tablettenform anzuwendende Medikament ist nun
europaweit verfügbar. Das französische Biotech-Unternehmen
AB Science
entwickelt den Wirkstoff aber auch in Richtung
auf den Einsatz beim Menschen. Der vielversprechende
Wirkstoff
Masitinib
kommt beim Menschen möglicherweise nach 2012 zuerst
bei der Behandlung von Bauchspeicheldrüsen- und
Magen-Darmkrebs zum Einsatz.
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Sinnlos Geld zum Fenster
hinauswerfen?
Krebs früh erkennen
und Todesfälle vermeiden: Screeninguntersuchungen
bei Gesunden auf Brust-, Darm oder Gebärmutterhalskrebs
sollen Leben retten. Gesundheitsministerin Schmidt
will in Zukunft noch mehr Gesunde untersuchen
lassen. Doch Experten bezweifeln den Nutzen der
Vorsorgeuntersuchungen und nähren den Verdacht,
dass einige Screeninguntersuchungen mehr Schaden
anrichten als Nutzen stiften.
mehr
(Artikel
auf Spiegel online)
Therapie
Gebärmutterhalskrebs: neue OP-Methode verbessert
die Überlebenschancen um bis zu 20%.
Mit
Hilfe einer neuen, verfeinerten Operationsmethode
konnte eine Arbeitsgruppe um Professor Michael
Höckel an der Universität Leipzig zeigen, dass
sich die Behandlungserfolge bei einem Gebärmutterhalskrebs
im Frühstadium deutlich optimieren lassen. mehr
Erhöht Rot- und Weisswein tatsächlich das Brustkrebsrisiko
?
Eine
neue
Studie ergab ein deutlich erhöhtes Brustkrebsrisiko
für "Vieltrinkerinnen": Frauen, die
pro Woche 1,75 Liter Wein oder mehr zu sich nahmen,
hatten eine um 24 Prozent höhere Brustkrebswahrscheinlichkeit.
mehr (Spiegel
online)
Hyperthermie bei Brustkrebs: Das innovative
Verfahren der sog. Hyperthermie wird unter anderem
beim Wiederauftreten von Brustkrebs an der Brustwand
angewandt
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Brustkrebstherapie:
Behandlung des Fatigue-Syndroms mit Mistelextrakt.
Eine am schwedischen Karolinska Institut durchgeführte
Einzelfall-Analyse zeigt, dass die Anwendung eines
Mistelextrakts bei einer Brustkrebs-Patientin
die Symptome des schwer zu behandelnden Erschöpfungs-Syndrom
dosisabhängig gebessert hat.
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Diagnose
Brustkrebs: Mit „Breast Care Solutions“
bietet Siemens ein umfassendes Produktangebot
zur Diagnostik und Therapie von Brustkrebs
Brustkrebs
ist die am häufigsten zum Tode führende Krebsart
bei Frauen. Jedes Jahr werden in Deutschland über
150.000 Frauen wegen Brustkrebs behandelt. Mehr
als 17.000 von ihnen sterben jährlich an dieser
Erkrankung. Nicht nur eine qualitätsgesicherte
Früherkennung von Brustkrebs, sondern auch individuelle
Therapien sind daher wichtig. Siemens Healthcare
hat deshalb umfassende Lösungen zur Früherkennung
und Behandlung von Brustkrebs unter dem Namen
„Breast Care Solutions“ entwickelt.
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Kontrastmittelultraschall ermöglicht sichere
Diagnosen - Unnötige Operationen vermeiden.
Ultraschalluntersuchungen mit Kontrastmitteln
ermöglichen - etwa bei Lebermetastasen -
im Vorfeld einer Operation eine weitaus genauere
Beurteilung der Veränderungen als bisher.
Vielen Patienten blieben dadurch unnötige
Eingriffe erspart.
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Darmkrebs-Früherkennung:
Vorstufen per Immuntest
sicherer entdecken. Die Untersuchung auf verborgenes
Blut im Stuhl ist ein wichtiger Bestandteil der
Früherkennung von Darmkrebs. Wissenschaftler aus
dem Deutschen Krebsforschungszentrum zeigten nun,
dass einige immunologische Tests dem gebräuchlichen
enzymatischen Verfahren (HaemOccult) deutlich
überlegen sind. Allerdings stellten sie große
Unterschiede in der Leistungsfähigkeit der Tests
verschiedener Anbieter fest.
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Neuer
Wirkstoff gegen metastasierten Brustkrebs in klinischer
Studie.
Proteinkinasen
befinden sich im Fadenkreuz der modernen Krebsforschung.
Seit man weiß, dass diese Eiweißmoleküle
bei der Tumorentwicklung eine Rolle spielen, konzentriert
sich die Forschung darauf, Wirkstoffe zu finden,
die überaktive Proteinkinasen hemmen und
damit die Krebszellen am Wachstum hindern. Einer
dieser Wirkstoffe wird nun im Rahmen einer weltweiten
Phase III Studie an der Klinik für Tumorbiologie
in Freiburg geprüft.
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DMP
Brustkrebs: Aktuelle Leitlinien zeigen Änderungsbedarf
auf IQWiG publiziert Abschlussbericht zu Update-Recherche
/ Aspekt Antikörpertherapie stärker berücksichtigen.
Das Institut für Qualität
und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
hat am 25. November 2008 die Ergebnisse einer
Update-Recherche evidenzbasierter Leitlinien zu
Brustkrebs vorgelegt. Ziel des Berichts ist es,
aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien
diejenigen Kernempfehlungen zu identifizieren,
die für die geplante Überarbeitung des Disease-Management-Programms
(DMP) Brustkrebs von Bedeutung sein könnten.
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Fischöl:
werden mit der Nahrung viele ungesättigte
Fettsäuren zugeführt, so vermindert dies das Risiko,
an Brustkrebs zu
erkranken.
Wer viel Fisch isst, nimmt ungesättigte Fettsäuren
zu sich undvermindert das Risiko, an Brustkrebs
zu erkranken. Dies lässt eine Reihe von Studien
vermuten, ein eindeutiger Nachweis konnte jedoch
noch nicht erbracht werden.
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Brustkrebs-Therapie:
Weltweit erste erfolgreiche Teilung der gesunden
Brust nach operativer Entfernung der erkrankten
Brust (totale Mastektomie).In
Deutschland erkranken jedes Jahr rund 15.000 Frauen
an Brustkrebs. Bei ca. 30 Prozent der Betroffenen
muss eine Brust entfernt werden. Ein solcher Eingriff
verändert nicht nur das äußere Erscheinungsbild,
sondern hat mitunter Auswirkungen auf die gesamte
Persönlichkeit. Mit Rücksicht auf die Lebensqualität
der Patientin ist eine Brustrekonstruktion daher
ein wichtiger Teil der Therapie, in der psychische
und ästhetische Gesichtspunkte neben den onkologischen
Aspekten angemessen berücksichtigt werden sollten.
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Vitamin
D und Brustkrebsrisiko:
Eine hohe Vitamin-D-Konzentration
im Blut schützt Frauen jenseits der Wechseljahre
vor Brustkrebs.
Untersuchungen aus
dem Deutschen Krebsforschungszentrum bestätigen
diesen Zusammenhang und zeigen darüber hinaus,
dass eine bestimmte Genvariante des Vitamin-D-Rezeptors
mit einem erhöhten Risiko für Brustkrebs einhergeht,
wenn der Tumor Rezeptoren für das weibliche Sexualhormon
Östrogen aufweist.
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ALLERGOONCOLOGY:
JUNGES FORSCHUNGSGEBIET INTERNATIONAL ETABLIERT.
Die Erforschung der Zusammenhänge zwischen Allergie
und Tumorentwicklung -und der mögliche Nutzen
für zukünftige Krebstherapien - hat sich endgültig
als eigenständige Forschungsdisziplin etabliert.
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Untersuchung
von sog. "Mikrosatelliten-DNA" kann
in Zukunft die Lebensqualität von Blasenkrebs-Patienten
verbessern mehr
Magnetresonanztomographie
entlarvt Brustkrebs-Vorstufen
Auf
dem diesjährigen ASCO-Kongress der amerikanischen
Klinischen Onkologen in Chicago zeigte die Bonner
Radiologin Prof. Christiane Kuhl anhand einer
Studie an über 6.000 Frauen , dass die MRT weitaus
besser als die Mammographie in der Lage ist, Brustkrebs-Vorstufen
im Milchgang aufzuspüren.
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Aspirin
senkt das Darmkrebs-Risiko:
Die
Auswertung der bisher erhobenen Daten zum Thema
"Langzeiteinnahme von Aspirin und Darm-Krebsrisiko?"
zeigt, dass die über 5 Jahre erfolgte Einnahme
von mindestens 300 mg Aspirin pro Tag in der Lage
ist, das Darmkrebs-Risiko deutlich zu senken.
Dieser Nutzeffekt wird frühestens 10 Jahre
nach dem jeweiligen Studienbeginn erkennbar.
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Obst
ist nicht durch Tabletten zu ersetzen: Multivitamin-Tabletten
können das Sterberisiko erhöhen: Antioxydatien
wie die Vitamine A, Beta-Karotin, C , E und Selen
werden weltweit von Millionen von Menschen in
der Hoffnung eingenommen mit dieser Maßnahme ihre
Gesundheit zu verbessern,
bzw. ihr Leben zu verlängern. Jetzt bewies eine
in Dänemark und Italien erarbeitete und im Fachblatt
Journal of the American Medical Association (JAMA)
publizierte Studie , dass diese weit verbreiteten
Hoffnungen offenbar auf unbegründeten Vorurteilen
basieren und somit nicht berechtigt sind. Ganz
im Gegenteil.
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Englischen
Forschern gelang es die positive Wirkung eines
neuartigen Krebsmedikaments nachzuweisen:
Die bisher bei Krebserkrankungen zum Einsatz
kommenden hochtoxischen Chemotherapien haben meist
enttäuscht. Daher suchen Forscher weltweit
nach Alternativen. In der vorliegenden Studie
konnte erstmalig die Wirkung des Stickoxid-Synthese-Hemmers
N-nitro-L-arginine (L-NNA) nachgewiesen werden.
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Zusammenhang
zwischen Obst- und Gemüseverzehr und Krebserkrankungen
des oberen Verdauungstraktes - Neue Ergebnisse
der EPIC-Studie:
Wer täglich Obst und Gemüse isst, hat ein geringeres
Erkrankungsrisiko für Mund-, Rachen-, Kehlkopf-
oder Speiseröhrenkrebs. Dabei profitieren eher
Männer (12%) als Frauen (4%) von einem solchen
Ernährungsverhalten, da die Risikoabsenkung besonders
bei Personen mit geringem Konsum (<300 Gramm/Tag)
zum Tragen kommt.
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Krebsvorsorge der
Zukunft:
Ultrakleine Bio-Sonden sollen im menschlichen
Körper entstehenden Krebs früh erkennen. Dies
könnte in einigen Jahren sogar die Möglichkeit
eröffnen, die bösartige Krankheit endlich grundlegend
zu bekämpfen.
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Magenkeim und Krebsrisiko: Das
Bakterium Helicobacter pylori gilt als Auslöser
von Gastritis, Magengeschwüren und Magenkrebs;
dennoch bleibt der größte Teil der mit diesem
Keim infizierten Menschen gesund.
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Pommes
programmieren tödliche Gefahr Wer als
Kind häufig Pommes isst, hat als Erwachsener
ein hohes Brustkrebsrisiko. Das hat ein Forscherteam
um Michels herausgefunden.
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Aspirin
und andere populäre Schmerzmittel senken
das Risiko für Haut- und Speiseröhrenkrebs:
Australische Forscher betonten, daß
die Wirkung der das COX-1-Enzym beeinflussenden
Wirkstoffe nicht auf die squamösen Haut-Krebse
beschränkt ist, sondern prinzipiell auch
bei anderen bösartigen Tumoren zu erwarten
ist. Und in der Tat belegt eine nahezu zeitgleich
im Fachblatt The Lancet publizierte Studie,
dass Aspirin auch die Entwicklung von Speiseröhrenkrebs
verhindern kann. mehr
Gebärmutterhalskrebs:
Es muß nicht Balsam-Essig sein - mit billigem
Speise-Essig gegen Gebärmutterhalskrebs. Ein schnell
und einfach durchzuführender Test auf bösartige
Zellenwucherungen des Gebärmutterhalses ist nicht
nur spottbillig, sondern führt aufgrund der sofort
zu stellenden Verdachtsdiagnose sogar dazu, daß
sich gerade in Ländern mit problematischer Infrastruktur
des Gesundheitswesens deutlich weniger Frauen
den erforderlichen Nachuntersuchungen entziehen.
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Mammographie-Screening:
Brustkrebs und Gesundheitspolitik ( Brustkrebs-Screening
) Kritische Experten fragen: wird sich das
mit großem Aufwand im vergangenen Jahr landesweit
eingeführte Brustkrebs-Screening als sinnlose
Geldverschwendung erweisen? mehr
Sonnenbänke
und Krebsrisiko: Für Gesundheitsapostel
jeglicher Ausrichtung sind Sonnenbänke ohne
wenn und aber des Teufels. Die Anwendung der künstlichen
UV-Strahlen wird gerne mit Lastern wie Alkohol,
Rauchen und ungeschütztem Sex in einem Atemzug
genannt. Doch diese Sicht der Dinge beachtet die
Proportionen des Problems nicht. Zum einen werden
die möglichen Folgen der Nutzung der künstlichen
Strahlenquellen in der öffentlichen Diskussion
übertrieben dargestellt - zum anderen fallen
die insbesondere bei Bewohnern sonnenarmer Weltgegenden
beobachteten Vorteile meist völlig unter
den Tisch. Es wird daher Zeit für eine möglichst
objektive Neubewertung der Risiken, bzw. der Vorteile
anhand konkreter Zahlen.
von Dr. med. Jochen Kubitschek
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Koloskopie-Screening:
Zwei Jahre nach der Einführung der präventiven
Koloskopie (Darmspiegelung) haben die Kassenärztliche
Bundesvereinigung (KBV) und die Spitzenverbände
der Krankenkassen im Rahmen einer Pressekonferenz
den ersten Bericht über die Auswertung der Dokumentationen
zur Früherkennungskoloskopie in Berlin vorgestellt.
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Methodologische
Überlegungen und Gedanken zum Mammographiescreening,
angeregt durch die Kohortenstudie “Breast
cancer mortality in Copenhagen after introduction
of mammography screening” (BMJ 2005).
von Dr. med. Karlheinz Bayer
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Some
Remarks and Deliberations about Methodology, animated
by the cohort study “Breast cancer mortality
in Copenhagen after introduction of mammography
screening” (BMJ 2005)
by Karlheinz Bayer M.D.
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Krebserkrankungen:
Wunder sind möglich.
Über viele Jahre wurde das Phänomen der sog.
Spontanremissionen im Bereich der Krebsheilkunde
(Onkologie) wie ein Tabu behandelt. Viele Experten
bestritten, daß es so etwas überhaupt gibt. Doch
nun beginnt sich die Wissenschaft für die seltenen
Spontanheilungen zu interessieren. In einem gründlich
recherchierten Buch listet Krebsexperte Dr. Kappauf
auf, womit Krebskranke realistischerweise rechnen
können. Bei einigen Krebserkrankungen sind Spontanheilungen
sehr viel häufiger zu beobachten als ein Hauptgewinn
im Lotto.
von Dr. Jochen Kubitschek
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Für
viele Patienten ist eine Darmspiegelung eine schwere
psychische Belastung. Daher unterbleiben gelegentlich
Untersuchungen, die aus medizinischer Sicht eigentlich
indiziert wären. Viele der betroffenen Patienten
warten daher sehnsüchtig auf die Verfügbarkeit
der virtuellen Koloskopie, bei der eine
in wenigen Sekunden durchgeführte Untersuchung
mit dem Computer Tomographen die unangenehme Untersuchung
mit dem in den Darm eingeführten Endoskop überflüssig
machen soll.
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Neueste
Ergebnisse einer Auswertung zweier epidemiologischer
Studien des GSF - Forschungszentrums für
Umwelt und Gesundheit geben deutliche Hinweise
auf einen Anstieg des Lungenkrebsrisikos in
Abhängigkeit von der Höhe der Radonkonzentration
in Wohnungen.
mehr
Kombi-Bilder
erleichtern molekulare Planung der Strahlentherapie:
Fortschritte bei der Bildgebung und Bildbearbeitung
erleichtern die Planung der Strahlentherapie und
ermöglichen so eine gezielte Bestrahlung
von Tumoren. Die elektronische Überlagerung
von PET- und CT-Bildern ist das jüngste Beispiel.
Von ihr profitieren u.a. Patienten mit Lungen-
und Prostatakrebs oder Hirntumoren, wie Strahlentherapeuten
auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft
für für Radioonkologie, Medizinische Physik und
Strahlenbiologie in Erfurt berichten.
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Rauchen
und Passivrauchen sind gefährlicher als
bisher angenommen.
Neubewertung durch die International Agency for
Research on Cancer (IARC) erfordert Konsequenzen.
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Magnet-Resonanzuntersuchung:
die MRT stellt eine wertvolle Ergänzung der
diagnostischen Werkzeuge dar. In einem im British
Medical Journal erschienenen Editorial wies
der Autor auf den zunehmenden Wert der Ganzkörper
Magnet-Resonanzuntersuchung (MRI) hin.
mehr
Digital
mehr sehen: Quantensprung in der Brustkrebsdiagnostik
:
zur konventionellen Film-Folien-Mammografie
existierte lange keine Zeit keine adäquate
digitale Alternative. Grund waren die hohen Anforderungen
an die Bildqualität. Dieses hat sich jetzt
grundlegend geändert, heute rückt verstärkt
die digitale Mammografie in den Blickpunkt.
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Darmkrebs-Früherkennung:
Im Gegensatz zu früheren Untersuchungen, die überwiegend
an hochspezialisierten Kliniken durchgeführt wurden,
zeigt diese im
Journal of the American Medical Association
(JAMA) unter Teilnahme von über 600 Patienten
durchgeführte Studie, dass die mit Computerunterstützung
durchgeführte sog. " virtuelle Coloskopie"
noch nicht zuverlässig genug ist, um die seit
Jahrzehnten übliche konventionelle Darmspiegelung
ersetzen zu können.
mehr
Deutsche
Krebsgesellschaft e.V. warnt vor "Raubkopien"
unter zertifizierten Brustkrebszentren:
Den Brustkrebsmonat Oktober möchte die
Deutsche Krebsgesellschaft e. V. nutzen, um die
Patientinnen auf "Raubkopien" unter
den zertifizierten Brustkrebszentren hinzuweisen.
mehr
Immer
mehr relativ junge Frauen sterben an Lungenkrebs:
Die Ursache scheint klar zu sein: seit etwa zwei
Jahrzehnten beginnen Mädchen aufgrund der gezielten
Zigarettenwerbung bereits vor der Pubertät zu
rauchen und haben daher noch kleine Kinder, wenn
ihr weit fortgeschrittener Lungenkrebs entdeckt
wird.
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Heidelberger
Studie: Bestrahlung und Chemotherapie vor der
Enddarmkrebs-Operation vermindert Zahl der Tumorzellen
in Knochenmark und Blut.
Patienten, die an Enddarmkrebs leiden, haben weniger
Krebszellen in Blut und Knochenmark, wenn sie
vor der Operation Chemotherapie und Bestrahlung
erhalten.
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Brustkrebs
mit MR-Mammographie früher und sicherer erkennen.
Internationales Expertentreffen zur frühen
Brustkrebs-Diagnostik an der Universität
Jena.
mehr
Bei
der Vorsorgeuntersuchung von Brustkrebs-Risikopatientinnen
ist die Magnetresonanz-Tomographie (MRT) die Methode
der Wahl
- deutlich vor Mammographie und Ultraschall. Das
sind die Ergebnisse einer Studie an der Universität
Bonn, in der 462 Frauen fünf Jahre lang regelmäßig
auf Brustkrebs untersucht wurden. Mit Hilfe der
MRT entdeckten die Mediziner 96 Prozent aller
Brusttumoren; bei der Mammographie betrug die
Trefferquote lediglich 42 Prozent, beim Ultraschall
47 Prozent.
mehr
Wer
akut an einem Tumorleiden erkrankt oder gar einen
Herzinfarkt erleidet, sieht sich oft mit der Frage
konfrontiert Wie finde ich die beste für
mich geeignete Klinik?. Die Antwort fällt
nicht leicht, da es in Deutschland keine offiziellen
Leistungsvergleiche gibt. Das ärztliche Standesrecht
verbietet viele Formen der Werbung und verhindert
so jegliche Transparenz. Das im Spiegel Verlag
erscheinende manager magazin hat daher eine online
Datenbank der besten Kliniken zusammengestellt,
die für die Behandlung der genannten Krankheitsgruppen
besonders gut geeignet sind.
Die detaillierte Analyse und weitere Hintergründe
zu der Exklusiv-Studie wurde im "manager
magazin" (Ausgabe 2/2003 und Ausgabe 3/2003)
veröffentlicht. Über 200 kardiologische,
kardiochirurgische und onkologische Abteilungen,
wurden von Betriebsärzten und Patientenorganisationen,
von neutralen Experten und Forschungsinstitutionen,
von anderen Studien und einer privaten Krankenversicherung
empfohlen. Für alle genannten Kliniken -
so das manager magazin - gilt: Sie bieten exzellente
Medizin, ihre Betreuung genießt - auch unter
Patienten - den besten Ruf.
mehr
Dr.
med. Jochen Kubitschek , Chefredakteur Info-Netzwerk
Medizin 2000
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